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Happy Birthday! - 2013: Das ZDF wird 50!

Die Mainzelmännchen waren am 2. April 1963 erstmals im ZDF zu sehen. Sie wurden entwickelt, um der staatsvertraglichen Verpflichtung zur Trennung von Werbung und Programm gerecht zu werden und sind heute in der sendereigenen ZDF Werbefernsehen-GmbH zuhause. Die kurzen Spots, die als auflockernde Trenner der Fernsehreklame dienen, dauern heutzutage etwa drei Sekunden. In früheren Jahren waren sie länger.

Idee und das ursprüngliche Design stammen vom Grafiker und Bühnenbauer Wolf Gerlach. Zunächst wurden die Werbetrenner in schwarz/weiß ausgestrahlt, seit 1967 sind sie farbig. Um 1968 zeichnete Wolf Gerlach eine Mainzelfrau, die aber nicht Bestandteil der Trickfilme wurde. 1980 und 1990 gab es kleinere optische Veränderungen und Modernisierungen, z. B. keine Kinderschürzen mehr.

Von Beginn an wurden die Trickfilme der Mainzelmännchen nicht in Mainz, sondern in Wiesbaden von der neuen Filmproduktion hergestellt. Das Team um Chefzeichner Jürgen Titus König erstellt die Animationen nach wie vor Bild für Bild mit dem Bleistift. Lediglich das Ausmalen der Figuren wird mittlerweile vom Computer übernommen.

 1975 gab es bereits über 10.000 Folgen der Mainzelmännchen, jährlich kamen etwa 500 dazu. Inzwischen gibt es etwa 50.000 Spots und monatlich entstehen etwa 800 weitere.

Laut Wolf Gerlach wurden die Mitarbeiter des ZDF so genannt, die in den Studios in Berlin recht hektisch arbeiteten (in Anlehnung an die Heinzelmännchen und den Sitz des Senders in Mainz).

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